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Forschung am DFIU

Die genaue Kenntnis der natürlichen Umwelt und ihrer Beeinträchtigung durch äußere Einflüsse, die Bewertung der davon ausgehenden Gefahren für  Mensch und Ökosysteme sowie die Erarbeitung von Lösungen, die technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekten Rechnung tragen, bedürfen eines interdisziplinären und kooperativen Ansatzes, an dem mehrere Partner beteiligt sind. Die Forschungsaktivitäten werden in enger Zusammenarbeit mit ausgewählten Forschungsein­richtungen (Aufbau von Netzwerken je nach behandelten Fragestellungen) und - in Verbindung mit Verwaltungsinstitutionen und betroffenen Stellen in jedem Land oder jeder Region - von Arbeitsgruppen durchgeführt. Diese Arbeitsgruppen setzen sich aus deutschen und französischen Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen.

Die Forschung des DFIU umfaßt in erster Linie die techno-ökonomische Analyse und Bewertung von Emissionsminderungstechniken und produktions­inte­grier­ten Umweltschutzmaßnahmen, die Analyse von Energie­systemen, die Entwicklung betriebs­bezogener, zwischen­betrieblicher, nationaler und inter­nationaler Strategien zur Emissionsminderung sowie zum Aufbau von Kreislaufwirt­schaftssystemen und Frage­stellungen der strate­gischen, taktischen und operativen Produktionsplanung. Aktuelle Forschungsthemen befassen sich beispielsweise mit erneuerbaren Energien, dem CO2-Emissionshandel, der energetischen und stofflichen Nutzung von Biomasse, der Energie- und Ressourceneffizienz in verschiedenen Industriesektoren und dem Risikomanagement.

Die interdisziplinäre Ausrichtung bei der Projektbearbeitung ist charakteristisch für das Institut. Die Drittmittelforschung wird u. a. für die UNECE (United Nations Economic Commission for Europe), die Europäische Union, das Umweltbundesamt, das Land Baden-Württemberg, ADEME/Frankreich, für verschiedene Ministerien wie BMBF und BMWi, Stiftungen sowie die Industrie ausgeführt.